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Frida Kahlo: Die Ikone Mexikos und des Feminismus

13. 10. 2020

Viva la Frida! Im letzten Jahrhundert, als die Welt noch hauptsächlich den Männern gehörte, konnten sich nur wenige Frauen durchsetzen. Und nur wenige Frauen haben es geschafft, eine Ikone ihres Landes und der feministischen Bewegung gleichzeitig zu werden. Frida Kahlo war definitiv nicht das liebe Frauchen ihres Ehemannes. Sie war eine unabhängige, freie Persönlichkeit – in der damaligen Zeit ein schwarzes Schaf.

Leider endete ihr Leben früh und es war von Schmerzen und einem ungnädigen Schicksal geprägt. Und doch hat sie Millionen Menschen auf dieser Welt beeinflusst. In diesem Blogartikel erfährst du mehr über das Leben der mexikanischen Malerin, die noch heutzutage im Trend liegt!

„Mir ist es scheißegal, was die Welt über mich denkt. Ich wurde als Miststück geboren, ich wurde als Malerin geboren, ich wurde in der Scheiße steckend geboren. Aber ich war glücklich auf meine Art.“

Magdalena Carmen Frida Kahlo y Calderón wurde am 6.7.1907 in einer Vorstadt von Mexiko City geboren. Sie war das dritte Kind ihres mexikanischen Vaters Guillermo Kahlo, der Fotograf war, und seiner Ehefrau Matilda. Während ihr Vater deutsche Wurzeln hatte, stammte ihre Mutter von amerikanischen Ureinwohnern ab. Aus dem Grund sah Frida sich als Mediatorin zwischen der europäischen und mexikanischen Kultur, was ihre Arbeit später beeinflussen sollte.

„Am Ende können wir mehr aushalten, als wir denken.“

Das Leben meinte es bereits früh nicht gut mit ihr. Mit sechs Jahren erkrankte sie an Kinderlähmung, was dazu führte, dass sie ihr Leben lang humpelte. Die unterschiedliche Länge ihrer Beine versteckte sie unter langen Röcken.

Nichtsdestotrotz trieb sie viel Sport und studierte Medizin. Zu ihrer Zeit wurden nur fünfunddreißig Mädchen an der namhaften mexikanischen Schule akzeptiert (aber zweitausend Jungen!). Doch bereits in der Schule hob sie sich von den anderen Schüler*innen ab. Sie gründete eine Geheimgruppe, die sich Kachuchas nannte und ihr Verhalten wurde oft als skandalös beschrieben. An der Schule lernte sie auch ihren zukünftigen Ehemann kennen, den berühmten Maler Diego Rivera, der dort von 1921-23 an dem Bild „Die Schöpfung“ arbeitete.

„Wofür brauche ich Füße, wenn ich Flügel zum Fliegen habe.“

1925 wurde sie Opfer eines schweren Verkehrsunfalls, in dem ihre Wirbelsäule, ihr Schlüsselbein, ihre Rippen, ihr Becken und ihr rechtes Bein gebrochen wurden. Eine Haltestange bohrte sich durch ihren Magen und ihre Gebärmutter. Mit den Folgen dieses Unfalls hatte sie ihr ganzes Leben zu kämpfen. Auch konnte sie deswegen keine Kinder bekommen, was ihr größter Traum gewesen war. Nach dem Unfall unterzog sie sich mehreren Operationen und verbrachte über ein Jahr in einem Krankenhausbett. Zu dieser Zeit bat sie ihren Vater, ihr Farbe und Pinsel ins Krankenhaus zu bringen. Sie stellten das Bett so ein, dass sie auf der Seite liegen konnte und befestigen einen Spiegel so, dass sie sich selbst sehen konnte. Sie begann Selbstportraits von sich zu malen, die sie später berühmt machen sollten. Insgesamt malte sie fünfundfünfzig während ihres Lebens.

Frida Kahlos Werk wird oft als naiv oder surreal beschrieben, aber die Malerin sieht sich selbst eher als Realistin. „Ich male keine Träume oder Albträume, ich male meine eigene Realität“, hat sie einmal gesagt. Da ihre eigene Realität für lange Zeit sie selbst und ihre innere Welt waren, malte sie auch nur sich selbst. „Ich male mich selbst, weil ich viel Zeit mit mir verbringen und mein Gesicht, das Motiv ist, das ich am besten kenne.“ Ihr anderes Lieblingsmotiv waren Blumen, die sie malte, „damit sie niemals sterben.“

„Ich hatte zwei große Unfälle in meinem Leben. Einer war der Zug, der andere Diego. Diego war bei weitem der Schlimmste.“

Nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ging sie wieder zurück zur Schule. Sie brachte ihre Bilder zu dem Maler Diego Rivera, der von ihren Selbstportraits beeindruckt war. Allerdings mochte er ihre anderen Arbeiten nicht so gern, weswegen er ihr riet, sich nicht so sehr von anderen Malern beeinflussen zu lassen, sondern ihrem eigenen Stil treu zu bleiben. Die beiden wurden Freunde und heirateten später. Dank ihrer Ehe wurde Frida Mitglied in der Kommunistischen Partei und machte Karriere als Aktivistin in der Frauenrechtsbewegung. Zusammen mit Rivera zog sie in die USA, wo sie aufgrund der großen kulturellen Unterschiede zurück zu ihren mexikanischen Wurzeln kehrte und Bilder im Folklorestil malte. Sie fing an, Antiquitäten zu sammeln und trug täglich nationale Kostüme. 1939 stellte sie sogar ein Gemälde im Louvre in Paris im Rahmen einer mexikanischen Ausstellung aus. 1940 organisierte sie eigene Ausstellungen, meistens bei sich zuhause.

Was ihre Beziehung mit Rivera betrifft, waren beide legendäre Bohèmiens. Beide waren Maler – er zu Anfang berühmter als sie, doch war er auch zwanzig Jahre älter – und beide waren leidenschaftliche Kommunisten. 1939 hatten sie sogar den russischen Kommunisten Trotsky als Gast zuhause, mit dem Frida eine Affäre hatte. Kurz gesagt, war Frida eine freigeistliche Frau, die machte, was sie wollte: Sie rauchte, trank, war offenkundig bisexuell und bekannt für ihre Haare auf der Zunge sowie dafür, dass sie ihren Hausgästen gern obszöne Lieder vorsang.

Trotz großer körperlicher und mentaler Leiden wusste sie das Leben in vollen Zügen zu genießen und beeinflusste auf ihre ganz eigene Art die zukünftigen weiblichen Generationen.

„Ich hoffe, mein Abgang ist freudvoll und dass ich niemals zurückkehren werde.“

1954 starb Frida Kahlo im Alter von siebenundvierzig Jahren an einer Lungenentzündung. Inoffiziell heißt es, dass die wahre Todesursache eine Drogenüberdosis war. Alkohol und Drogen waren ihr definitiv nicht fremd. „Ich habe getrunken, um meinen Kummer zu ertränken, aber leider hat er jetzt gelernt zu schwimmen.“ Doch niemand ist der wahren Ursache ihres Todes jemals auf den Grund gegangen. Obwohl Kahlo in ihrem Tagebuch den Wunsch geäußert hatte, nach ihrem Tod niemals wieder zurückzukehren, war sie niemals verschwunden. Ihre Lebensgeschichte ist so faszinierend, dass die Menschen ihr viele Widmungen geschaffen haben. Zum Beispiel verkörpert die Schauspielerin Salma Hayek sie in dem Film Frida (2002). In unserem E-Shop findest du Wohn-Deko und Accessoires mit dem Motiv dieser unglaublich starken Frau, die das Leben feierte. Viva la vida war der Name ihres letzten Bildes. Und wir sagen Viva la Frida! Möge dein Mut, dein Leben auf deine Weise zu leben, uns alle inspirieren!

 

Zur Kollektion von Frida Kahlo

marlena

Übersetzerin, deren Herz nicht nur für fremde Sprachen, sondern auch für das Laufen an der frischen Luft schlägt. Wenn sie gerade kein kreatives DIY-Projekt hat, entdeckt sie Europa am liebsten auf Kurztrips.



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